Wenn mehr Haare auf der Bürste, an der Kleidung oder beim Waschen zurückbleiben, kann dies Anlass zur Sorge geben, insbesondere wenn dieses Problem zuvor nicht aufgefallen ist. Es ist jedoch gut zu wissen, dass saisonbedingter Haarausfall ist ein Phänomen, das bei vielen Menschen beobachtet wird und nicht immer den Beginn einer Erkrankung oder einer dauerhaften Haarausfall bedeutet.
Das Haar wächst nicht ununterbrochen ein Leben lang. Jeder Haarfollikel durchläuft bestimmte Phasen – Wachstum, Ruhephase und natürliches Ausfallen. Bei manchen Menschen gelangt zu bestimmten Jahreszeiten eine größere Anzahl von Haaren gleichzeitig in die Endphase des Zyklus, was zu einem vorübergehenden verstärkten Haarausfall führen kann.
Im Sommer spielen auch Umweltfaktoren eine Rolle. Längerer Aufenthalt in der Sonne, häufiger Kontakt mit chlorhaltigem Wasser oder das Baden im Meer können den Zustand der Haare beeinträchtigen. Der Haarschaft selbst wird trockener und anfälliger für Schäden, was zu erhöhter Brüchigkeit führen kann.
Anlass zur Sorge sollte hingegen eine über einen längeren Zeitraum anhaltende Zunahme Haarausfall, sichtbare Ausdünnungen, ein sich verbreiternder Scheitel oder lokale Haarausfälle. In solchen Fällen lohnt es sich, einen Facharzt aufzusuchen und die Ursache des Problems zu ermitteln.