Es lohnt sich, einen Facharzt aufzusuchen, sobald erste Symptome auftreten, die auf Atemstörungen im Schlaf hindeuten könnten. Meistens handelt es sich dabei um lautes Schnarchen, von Angehörigen wahrgenommene Atemaussetzer sowie häufiges Aufwachen in der Nacht. In solchen Fällen besteht der Verdacht auf eine sich entwickelnde Schlafapnoe und ihre Symptome, die sich oft allmählich verstärken.
Im Laufe des Tages können chronische Müdigkeit, Schläfrigkeit, Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme auftreten. Besorgniserregend sind auch morgendliche Kopfschmerzen, ein trockener Mund und das Gefühl, trotz ausreichend langem Schlaf nicht ausgeschlafen zu sein. Diese Symptome beeinträchtigen die Alltagsfunktionen und können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen wie Bluthochdruck oder Herzerkrankungen führen.
Eine frühzeitige Diagnose, z. B. durch eine Schlafuntersuchung, ermöglicht es, eine Erkrankung schnell zu bestätigen oder auszuschließen und eine wirksame Behandlung einzuleiten. Je schneller der Patient einen Facharzt aufsucht, desto besser sind die Aussichten.